EUROBIKE zeigt Normalisierung im Radl-Markt

Die fetten Corona-Jahre sind erstmal vorbei für die Hersteller und Verkäufer von Fahrrädern jeder Couleur! Das zeigt die europaweit wichtigste Fahrradmesse EUROBIKE,die gerade in Frankfurt die Besucher anzieht. Aber kein Grund,um Trübsal zu blasen!

Die EUROBIKE läuft bis zum 7.Juli in Frankfurt. © eurobike

(eurobike/lub)

Die Fahrradbranche zeigt sich resilient

Frankfurt am Main – Nach der Rekordnachfrage während der Pandemiejahre, gestörten Lieferketten und einem gedämpften Konsumklima verzeichnet die europäische Fahrradwirtschaft 2023 Rückgänge in Verkäufen, Produktion und Beschäftigung. Auf dem Weg zu einer neuen Normalität bleibt der Optimismus vieler Branchenteilnehmer in Bezug auf die Zukunft des Fahrrads als Verkehrsmittel und die damit verbundene Nachfrage dennoch ungebrochen. 

In den EU27-Staaten und dem Vereinigten Königreich sind die Verkäufe von Pedelecs 2023 im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent zurückgegangen, sodass sie bei 5,1 Millionen verkauften Einheiten liegen. Inklusive dem unmotorisierten Fahrradmarkt lagen die Verkäufe 16,5 Prozent unter dem Vorjahreswert, bei insgesamt 16,8 Millionen Einheiten. Deutschland präsentiert sich laut den Marktdaten der Confederation of the European Bicycle Industry (CONEBI) als stärkster Gesamtmarkt und wichtigster Markt für Pedelecs, jeweils gefolgt von Frankreich. Bei Fahrrädern liegt das Vereinigte Königreich auf dem ersten Rang vor Deutschland. Die europäischen Märkte erbrachten der Fahrradbranche einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro, 8,9 Prozent weniger als 2022. Die Hersteller produzierten 12 Millionen Fahrräder und Pedelecs in den EU27-Staaten und dem Vereinigten Königreich.


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